Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbund

27.06.2019

 

Internationaler Tag gegen Tiertransporte (1. Juli):

Deutscher Tierschutzbund fordert Exportstopp lebender Tiere

 

Anlässlich des internationalen Tags gegen Tiertransporte (1. Juli) erneuert der Deutsche Tierschutzbund seine Forderung nach einem Ende von Lebendtierexporten in Drittländer. Die Bundesländer Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland Pfalz und Sachsen fertigen auch weiterhin direkte Transporte in Drittstaaten ab. Daher hat sich der Deutsche Tierschutzbund schriftlich an diese gewandt: Der Verband fordert von den zuständigen Landesministern Verbesserungsmaßnahmen, damit die seit langem bekannten und immer wieder dokumentierten tierschutzwidrigen Praktiken bei Langstreckentransporten beendet werden. Gleichzeitig appellieren die Tierschützer an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, endlich auf Bundesebene aktiv zu werden.

 

„Die Beschlüsse der letzten Agrarministerkonferenz und des Bundesrats, die einen Ausstieg aus Lebendtiertransporten fordern, müssen sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene zeitnah umgesetzt werden“, fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

 

Laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 2015 sind Tierschutzbestimmungen bis zum Ziel einzuhalten. Klar ist, dass dies von den abfertigenden Amtsveterinären kaum sichergestellt werden kann. Bayern, Schleswig-Holstein und Hessen hatten daher beschlossen, keine Transporte mehr in Drittländer abzufertigen. Per Gerichtsentscheid sind sie jedoch gezwungen, Transporte in andere Bundesländer, zum Beispiel nach Niedersachsen, zu erlauben – von wo die Tiere dann weiter in Drittstaaten wie Marokko gehen. „Momentan wollen drei Bundesländer - Bayern, Schleswig-Holstein und Hessen – den Tierschutz voranbringen, während andere Bundesländer derzeit noch vor Maßnahmen gegen solche Transporte zurückschrecken“, kritisiert Schröder.

 

Missstände beim Export sind bekannt

Die Missstände und grausamen Bedingungen beim Export europäischer Schlachttiere und deutscher Zuchtrinder in Drittstaaten sind lange bekannt und vielfach dokumentiert. Über vier Millionen Tiere werden jedes Jahr aus der EU in Drittländer exportiert. Oft sind sie tagelang unterwegs – bis nach Zentralasien und Nordafrika. Die transportierten Tiere leiden unter langen Wartezeiten an der Grenze, fehlenden Ruhepausen, hohen Temperaturen und engen Platzverhältnissen. Besonders bei hochsommerlichen Temperaturen sind die Strapazen für die Tiere enorm. Neben den unwürdigen Transportbedingungen stellt auch die Schlachtung in den Drittstaaten ein schweres Tierschutzproblem dar.

 

Informationen zur Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes finden Sie hier: www.tierschutzbund.de/kampagne-tiertransporte

 

Vorstellung eines gemeinsamen Projektes von Heilpädagogischem Kinderdorf Biesfeld und Tierheim Wipperfürth

Gemeinsam packen wir an, für die, die ein echtes Paket zu tragen haben!

Der Tierschutzverein Wipperfürth e. V. und das Heilpädagogische Kinderdorf Biesfeld wollen zusammen etwas bewegen. Unter dem Titel „Gemeinsam packen wir an, für die, die ein echtes Paket zu tragen haben“ möchten sie Kindern, Jugendlichen und Tieren helfen.

Dem Projekt liegt die Fragestellung zugrunde, was sowohl den Kindern bzw. Jugendlichen des Heilpädagogischen Kinderdorfs Biesfeld als auch Tieren des Tierheims Wipperfürth guttut. Die Betreuten in beiden Fällen haben „ein echtes Paket zu tragen“ und sind auf externe Hilfe angewiesen, um die - oftmals in ihrer prägenden Entwicklungszeit – gemachten schlechten Erfahrungen aufzuarbeiten.

Die Kinder und Jugendlichen vertrauen und öffnen sich mitunter den Tieren mehr als den Menschen. Sie nehmen sich die Zeit  und kümmern sich um die Tiere.  Und sie erhalten Zuneigung. Beide, Tiere und Kinder/Jugendliche sind soziale Lebewesen und können ihr Gegenüber so annehmen, wie es ist.

Durch tatkräftiges Tun und durch emotionale Erlebnisse sollen Kinder/Jugendliche und Tiere gleichermaßen profitieren.

 Das erste Teilprojekt ist die Gestaltung des Außengeländes für Hunde

Das Außengelände des Tierheims soll für die Hunde attraktiver gemacht werden. Zurzeit gibt es dort nur einen Strauch und keinen Baum. Durch eine Kampagne sollen Pflanzen- und Geldspenden für den Erwerb von Pflanzen über die Baumschulen Fiedler (Kürten-Dürscheid) und Schmitz (Wipperfürth-Grünenberg) anhand einer „Einkaufsliste“ eingeworben werden.

Die Stiftung Die Gute Hand erstellt Spenderurkunden, die den Pflanzenspendern beim Kauf von den Baumschulen Fiedler und Schmitz ausgehändigt werden.

Die Kinder und Jugendlichen werden dann unter Anleitung die Sträuche und Bäume pflanzen. 

 

Weitere Informationen erhalten Sie beim Anklicken des PDF-Links:

Baumspende
Baumspende der Guten Hand.pdf
PDF-Dokument [554.3 KB]

Pflanzaktion vom 13.04.19

Pflanzaktion auf dem Außengeländes des Tierheims erfolgreich Am Samstag, dem 13.04.2019 haben in den Außenanlagen des Tierheims 12 Jugendliche und 3 Betreuer des Heilpädagogischen Kinderdorfs Biesfeld sowie einige Ehrenamtler über 50 Bäume und Sträucher gepflanzt. Dafür mußten wegen des steinigen Untergrundes zunächst Pflanzrinnen gezogen werden. Das hat Michael Frößler vom Bauhof Wipperfürth-Hückeswagen gemacht, der im Rahmen eines social day der Stadt Wipperfürth tätig war. Die Jugendlichen waren hoch motiviert und mit Feuereifer dabei. Auch wenn die Pflanzrinnen gezogen worden waren, mussten doch an vielen Stellen noch Löcher in den sehr steinigen Boden gegraben werden. Unter anderem wurden Forsythien, Hartriegel, Kletterhortensien Sommerflieder, Johannisbeersträucher, Kiwi und mehrere Apfelbäume in den Boden gebracht. Bei allen Pflanzen wurde natürlich auf bienenfreundliche Sorten geachtet. Da durch das Ausbaggern viel Erde angefallen war, wurde im Auslauf ein Hügel aufgeschüttet, auf dem Wildblumen ausgesät werden sollen. Zusammenfassend kann man feststellen, dass alle Seiten von dieser Aktion profitiert haben. Die Hunde haben einen Auslauf, der demnächst auch Schatten bietet und an den Seiten abgeschirmt ist, und die Jugendlichen haben eine Arbeit geleistet, die von allen anderen anerkannt und gelobt wurde.  

Interview am 11.3.2019

Am 11.3.19 um 20:04 Uhr bis 20:55 Uhr, gibts im Radio (Radio XXL Bürgerfunk) ein Interview über unsere Kooperation mit dem Zookauf-Shop, über das Projekt mit der guten Hand und über den Coronavirus, der häufig bei Katzen vorkommt, zu hören. Also einschalten, es lohnt sich. 

So steht es um die Katzenschutz-Verordnung in Oberberg

https://www.rundschau-online.de/region/oberberg/gummersbach/seit-maerz-2018-in-kraft-so-steht-es-um-die-katzenschutz-verordnung-in-oberberg-31883950

Grüße von Dakota, die momentan noch auf einer Pflegestelle lebt

Grüße von Dakota ?

Katze Dakota konnte, Dank Eurer Spenden, im letzten Jahr nach einem komplizierten Beckenbruch operiert werden.
Nun schickt sie Grüße von ihrer tollen Pflegestelle. 
Dakota erholt sich dort sehr gut, obwohl sie sich noch schonen muss. Sie ist verschmust, flitzt aber auch gerne mal durch die Wohnung. 
Das letzte Kontroll-Röntgen war ebenfalls gut, die Implantate müssen aber noch bis April im Becken/Bein verbleiben. Dann wird sie erneut operiert und die Verschraubungen werden wieder entfernt.
Wir sind sehr glücklich, dass sich Dakota so gut erholt!